Meine Leistungen 

Ich biete einen individuellen Einsatz von wissenschaftlich anerkannten und bewährten psychotherapeutischen Methoden:

  • Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers
  • Schematherapie nach Jeffrey Young
  • Schreibtherapie
  • tiergestützte Psychotherapie (Therapiebegleithund)
  • lösungsorientierte Kurzzeittherapie


        


Als Heilpraktikerin für Psychotherapie kann ich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen, was für Sie jedoch den Vorteil hat, dass ich nicht an die von den Krankenkassen bezahlten Regelverfahren gebunden bin sondern gemeinsam mit Ihnen individuell und situativ die passenden Therapieschritte auswählen kann. 
So können Sie Ihren ganz persönlichen Weg finden: heraus aus alten Ängsten, Hoffnungslosigkeit, Verwirrung oder Trauer zu mehr Zuversicht, Hoffnung und Mut! Neue Perspektiven können sich allein durch eine veränderte Wahrnehmung, durch das Einnehmen anderer Betrachtungsmöglichkeiten, ergeben.

Der Vorteil für Sie besteht darin, dass keine komplizierten Antragsprozesse stattfinden müssen, sondern dass Sie sofort gezielt und individuell Hilfe bekommen können.

Sollten Sie privat versichert sein, lohnt es sich, bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen, ob eine Kostenerstattung möglich ist.

Abrechnung:

Jede Sitzung wird zeitlich an Ihre Bedürfnisse angepasst.

Erstgespräch (ca. 45-50 Min.): kostenlos
60 Min. Einzeltherapie*:                70 Euro
90 Min. Paartherapie*:               110 Euro

60 Min. Lerncoaching:                  60 Euro

40 Min. Tiergestützte Therapie:  50 Euro

(*Anwesenheit Therapiehund nur nach vorheriger Vereinbarung!)

Bitte
sagen Sie vereinbarte Termine spätestens 24 Stunden vorher ab, ansonsten muss ich sie Ihnen leider in Rechnung stellen!

Sonderkonditionen:
In sozialen Ausnahmefällen (gilt auch für Schüler und Studenten) biete ich Sonderkonditionen auf Anfrage.


Gesprächspsychotherapie

Grundlage dieser von Carl Rogers in den 1940er Jahren entwickelten Therapie ist die humanistische Betrachtungsweise des Menschen, die besagt, dass ein Mensch im Grunde genommen weiß, was für ihn gut und richtig ist.
Somit steht in dieser Therapie, der nach Selbstaktualisierung (Selbstverwirklichung, inneres Wachstum) strebende Mensch/ Klient im Mittelpunkt (= klientenzentriert).
Damit sich der Mensch optimal entfalten kann und seine 'innere Ordnung' wieder herstellen kann, muss der Therapeut eine bestimmte Grundhaltung vertreten:
Empathie, bedingslose Akzeptanz, Kongruenz, d.h. er versucht sich durch aktives Zuhören in die Wahrnehmungswelt des Klienten hineinzufühlen und ihm diese wertungsfrei zu spiegeln, wobei er sich selber ehrlich und 'echt' verhält (kongruent), ohne den Klienten zu beeinflussen oder ihm Ratschläge zu erteilen (non-direktiv).
Ziel dieses Therapieprozesses ist es, dass der Therapeut den Klienten dabei begleitet und unterstützt,  durch das Verbalisieren seiner Gefühle zu einer besseren Wahrnehmung im 'Hier und Jetzt' zu gelangen, die 'Diskrepanz zwischen dem als richtig Empfundenen' und dem 'tatsächlich Gelebten' aufzudecken, um eigenständig Lösungen für Probleme und Krisen zu finden. Somit dient diese Therapie dem Persönlichkeitswachstum und der inneren Reifung des Klienten.

Schematherapie 


Die Schematherapie ist eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie und wurde von Jeffrey Young in den 1990er Jahren in den U.S.A. entwickelt.Sie zählt zu der sogenannten 'dritten Welle' der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Psychotherapien und integriert viele bewährte psychotherapeutische Ansätze,  sowohl aus der Verhaltenstherapie, als auch aus den humanistischen und psychoanalytischen Ansätzen.
Es handelt sich hierbei um eine anerkannte und inzwischen sehr gut bewährte Behandlungsmethode bei Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, sowie Essstörungen und Suchterkrankungen.
Der Therapeut nimmt im Gegensatz zur klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie eine sehr viel aktivere Rolle ein und begleitet den Klienten nicht nur dabei, 'typische Lebensfallen' zu identifizieren, sondern diese auch an ihren emotionalen biographischen Ursprung zurückzuverfolgen. Durch einen fürsorglichen therapeutischen Prozeß werden in der Kindheit nicht versorgte Grundbedürfnisse (z.B.Grundbedürfnis nach Bindung oder Autonomie) erkannt und nachbeeltert (Reparenting), vorhandene Ressourcen  (Möglichkeiten des Klienten, sich zu schützen und sich Gutes zu tun) werden reaktiviert .
 Stressabbau und Achtsamkeit werden ebenso geübt wie alternative, hilfreiche Verhaltensweisen (funktionale Bewältigungsstrategien), um sich aus alten und vertrauten, aber oft dysfunktionalen, schädlichen Mustern zu befreien.
Ein wichtiger Schritt dorthin ist die Identifikation der dysfunktionalen, inneren Anteile und die Akzeptanz eigener, in der Kindheit nicht versorgter Bedürfnisse.
Im gesunden Erwachsenenmodus, den es zu fördern und zu stärken gilt, lernt der Klient, sich und seine Bedürfnisse zu schützen, diese aber auch flexibel und funktional in alltäglichen Situationen auszubalancieren.
Die Therapeut-Klient-Beziehung ist das wichtigste Mittel zur Veränderung. Die Klienten werden in ihren Bedürfnissen gesehen und bedingungslos akzeptiert. Sie dürfen sich aus alten Mustern befreien, ihre Wahrnehmung/Perspektive ändern und alternative Bewältigungsstrategien ausprobieren.
Hierbei lege ich viel Wert auf Übungen (auch für zu Hause) und Psychoedukation, um Therapieinhalte besser zu verstehen und im Alltag eigenständig üben zu können.

Tiergestützte Psychotherapie

,Der Hund hört zu und fragt nicht, er versteht alles und verrät nichts.'  

(Teutsch, 1987)


Die tiergestützte Therapie (und Pädagogik) hat sich in den letzten Jahren zu einer innovativen Methode entwickelt, die international immer mehr Beachtung und Verbreitung findet. Inzwischen liegen zahlreiche Studienergebnisse zu ihrer Wirksamkeit auf physiologischer, motorischer, sozialer und emotionaler Ebene vor.
Hierbei sind Hunde aufgrund ihres freundlichen Wesens, ihrer Menschenbezogenheit und Intelligenz als Therapiepartner besonders geeignet. Sie können Eisbrecherfunktion haben, Teil eines Gruppenprozesses sein oder in ihrer reinen Anwesenheit einfach nur wohltuende Effekte schaffen.
Das Spektrum der therapeutischen Möglichkeiten, über Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse und Handlungsmuster zu sprechen wird somit stark erweitert und gibt dem Therapeuten wertvolle Rückschlüsse, die gewinnbringend in den Therapieverlauf integriert werden können:
Zum Beispiel  bei der Gestaltung der Kontaktaufnahme mit dem Tier und dessen Reaktion darauf, sowie durch die Erweiterung des im Regelfall dualen Systems Therapeut - Klient um einen Dritten, nämlich den Hund.  Diese ,triadische Situation'  zeigt die Fähigkeiten des Klienten, sich auf eine Beziehungsregulation zwischen drei real anwesenden Subjekten einzulassen.

,Man könnte sagen, dass der Hund die drei Grundbedingungen eines guten Therapeuten ideal verkörpert: der Hund kann dem Menschen in einer bedingungslosen positiven Wertschätzung begegnen, er ist immer kongruent im Sinne der Übereinstimmung von Handeln und Fühlen. Der Hund kommuniziert ausschließlich analog (nichtverbal, handelnd) und zeigt deshalb auch keine Inkongruenz mit der digitalen (sprachlich kodierten) Kommunikation. Er kann die Gefühle des Menschen wahrnehmen, sich einfühlen und auf diese reagieren und bleibt dabei authentisch und echt, ohne Täuschung oder untergründige Absichten.'
(Gerd Ganser, 2017)


Meine weiße Schäferhundmischlingshündin 'Layla' hat an der Ausbildung ,therapie dog Zertifiziertes Therapiehund Team'  teilgenommen und die Prüfung im September 2020 mit Erfolg bestanden.

Ihre Anwesenheit wird nur auf Wunsch und nach vorheriger Vereinbarung stattfinden!