Tiergestützte Therapie
Tiergestützte Therapie ist eine in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitete Form der Psychotherapie, die z.B. den Einsatz von Hunden als unterstützende und fördernde Elemente in den Therapieprozess integriert. Diese Methode beruht auf der positiven Wirkung von Mensch-Tier-Interaktionen auf psychische Gesundheit und Wohlbefinden.
Wissenschaftlich betrachtet können Interaktionen mit Hunden eine Vielzahl von positiven physiologischen und psychologischen Reaktionen auslösen, so dass sich die tiergestützte Therapie als ein vielversprechender Ansatz zur Ergänzung herkömmlicher psychotherapeutischer Techniken sein kann.
Die bloße Anwesenheit eines Hundes kann Stress reduzieren, indem sie die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol verringert und gleichzeitig die Freisetzung von Endorphinen und Oxytocin fördert, die Gefühle von Entspannung und Bindung induzieren.
Hundegestützte Therapie kann auch soziale Interaktionen fördern, insbesondere bei Menschen, die Schwierigkeiten haben, Beziehungen aufzubauen oder sich in sozialen Situationen wohlzufühlen. Hunde agieren oft als 'soziale Brücken', die es den Klienten erleichtern, mit Therapeuten und anderen Menschen in Kontakt zu treten.
Zusätzlich dazu kann die körperliche Aktivität, die mit Hunden einhergeht, die Freisetzung von Dopamin und Serotonin stimulierten, was wiederum zur Verbesserung der Stimmung und zur Reduzierung von Angstzuständen beiträgt und das Risiko von Depressionen verringert.
Layla ist ein fröhlicher, lebhafter und sehr menschenbezogener Schäferhundmischling.
Sie liebt es, mit Menschen zu interagieren und ist dabei sehr empfänglich für deren Stimmungen.
Gemeinsam haben wir 2020 die Ausbildung zum Therapiehunde- Team bei ,therapie dog' absolviert.
Seitdem ist sie als zertifizierter Therapiebegleithund - auf jeweiligen Wunsch - sowohl in Therapiesitzungen als auch unterstützend beim Lerncoaching dabei.